Wo ist die Ehrlichkeit der Bergsteiger geblieben?

Leider haben sich auch im Bereich „Bergsteigen“ die Zeiten bezüglich Ehrlichkeit geändert.

Reinhold Messner, einer der Großen unserer Zeit, hat es vorgegeben. Die Masse fiel auf ihn rein. Er beherrschte sie und wuchs über sich hinaus. Seine Gefährten akzeptierten sein Spiel, widersprachen sich jedoch in Büchern, Interviews, Filmen und Diskussionen. Schlussendlich überführten sie sich selbst der Lüge.
Nachdem Messners Leibarzt Dr. Oswald Oelz ein Mitglied der ÖAV-HG. „Gipfelstürmer“ ist, hatten sie davon Kenntnis. Den Beweis dazu liefern sie selbst anhand einer Statistik, die zeigt, dass sie erst nach Jahrzehnten, ab 1980 mit den Höhenbergsteigen begonnen haben.
Die Rezeptur samt Doping lieferte ihnen dazu ihr Mitglied Dr. Oelz.

Der ehemalige Generalsekretär des ÖAV, der auch Mitglied der HG. Gipfelstürmer ist, überzeugte sogar den Alpenvereinspräsidenten Dr. Ermacora von den großen Leistungen dieser Bergsteiger und war somit federführend bei der Einweihung des Buhl-Denkmals auf der Hungerburg. Doping wurde somit salonfähig.

Da kann man es den Laien nicht übel nehmen, wenn sie dazu schweigen. Die Opfer sind nachahmende Bergsteiger der jüngeren Generation, die glauben, es den vermeintlichen Vorbildern gleichtun zu müssen.
Die Aufarbeitung bzw. Aufdeckung dieser Fehlentwicklung wurde somit eingeleitet. Dazu liegt die bereits angesprochene Statistik vor sowie die Aufzeichnungen des 1935 geborenen Innsbrucker Bergsteigers G. K., der in seinem Buch „Erinnerungen“ Folgendes schreibt:
„Bei Trekkingtouren kommt man nicht in ganz große Höhen, aber jeder Passübergang ist an die 6.000 Meter hoch. Die Höhentauglichkeit kann man in den Alpen nicht feststellen. Ich hatte in Innsbruck Bergkameraden, die zu den Besten der Welt zählten. Die aber nicht einmal die 4.000-er der Alpen schafften.“

Laut der vorliegenden Statistik sowie der Eintragungen in „AlpinWiki“ des 1. Vorsitzenden der Sektion Innsbruck des ÖAV begann das Höhenbergsteigen erst ab 1980, und dann auch für jene, die bis dahin die 4.000-er nicht geschafft hatten.

Dem nicht genug: Nachweislich wird von einigen in einer bisher unter Bergsteigern nie dagewesener Art und Weise gelogen, was das Zeug hält.
Ing. Klaus Oberhuber, der 1. Vorsitzende der Sektion Innsbruck, schreibt auf der Internetplattform „AlpinWiki“, dass Walter Spitzenstätter zwischen 1971 bis 1973 Landesleiter der Bergrettung Tirol war. Einmal wurden 3 Jahre angegeben und ein anderes Mal 2 Jahre. Richtig sind jedoch 16 Monate, und zwar vom 14.02.1974 bis 10.06.1975.
Denn Walter Spitzenstätter wurde von den Tiroler Ortsstellen des ÖBRD nicht akzeptiert und 1975 abgewählt.
Auffallend ist auch der Umstand, dass Spitzenstätter Ende der 1980er Jahre im Alter von 51 Jahren offensichtlich seine Höhenuntauglichkeit ablegen konnte und dann Touren in den 4000er-Regionen unternahm. Zudem soll Spitzenstätter sogar auch noch einen 7000er bestiegen haben.
Ermöglichten das die Wundermittel von Dr. Oelz?

Ebenfalls auffallend ist auf „AlpinWiki“ - entgegen früherer Angaben - die eingetragene Anzahl der Gipfelbesteigungen von Walter Spitzenstätter, die 7200 Gipfel beträgt. Auch das ist schlicht unglaubwürdig, denn Spitzenstätter war berufstätig und musste zeitweise auch an Samstagen arbeiten. Ein Kalenderjahr hat nur höchstens 53 Wochen, und wenn man Feiertage und Urlaubstage sowie die Schlechtwettertage berücksichtigt, dann müsste Spitzenstätter wohl nun über 100 Jahre alt sein, wenn er dieses Gipfel-Pensum geschafft hätte. Alles in allem ist es schon sehr bedenklich, wenn man sich derart in Szene setzen muss, um Anerkennung zu erhalten.

Außerdem kann man auf AlpinWiki zum „Gipfelstürmer“ Otto Wiedmann, der in den Alpen kaum Eiswände geklettert ist, einen Eintrag finden, in dem u.a. die Höhe der Königspitz-Nordwand mit 1100 Meter angegeben ist, und das entgegen allen Angaben in Karten und AV-Führern! Die richtige Höhe beträgt nämlich nur 600 Meter.

Weiters wird angeführt, dass Otto Wiedmann 1969 die 1. Begehung am Südostpfeiler des Yerupaja Grande in den Anden gelungen war. Beides ist eine glatte Lüge.

Auf sonstiges Fehlverhalten dieser Clique will ich nicht mehr näher eingehen, weil ich das bereits mehrmals, vor allem in einem Brief vom 18.10.2021 an den 1. Vorsitzenden des Zweigvereins Innsbruck Ing. Klaus Oberhuber, aufgezeigt habe, in dem es auch um verwerfliche Schandtaten ging wie das Ausschlagen von Haken in meiner Route der Scharnitzspitze oder die fehlende Eintragungen meiner Erstbegehungen in AlpinWiki usw.

Jedenfalls glauben die "Innsbrucker", sie seien die besseren Bergsteiger, besser als die Besten im Land …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: mitgliederliste.gipfelstürmer-innsbruck.at/